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Bezogen auf die Fläche hat das kleinste Bundesland den höchsten Ausbaugrad bei der Windenergie. Mit den Städten Bremen und Bremerhaven beträgt die Landesfläche nur rund 420 km², doch die günstige Lage an der Küste ermöglicht wegen der dort herrschenden Windverhältnisse eine optimale Nutzung der Windturbinen bei der Stromerzeugung. Hinzu kommt, dass viele Anlagenhersteller, Zulieferbetriebe und Planer ihren Sitz in der Region haben. Nach offiziellen Angaben der statistischen Ämter, die mit Daten von unabhängigen Instituten verglichen wurden, beträgt die Leistungsdichte bei der Windkraft – umgerechnet auf die Landesfläche – in Bremen 0,355 MW/km². Im Vergleich der Bundesländer steht Schleswig-Holstein an zweiter Stelle in der Rangliste mit 0,226 MW/km². Sachsen-Anhalt nimmt den dritten Platz mit 0,186 MW/km² ein. Die südlichen Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg belegen die hinteren Plätze mit weniger als 15 kW/km² bzw. 0,015 MW/km². Berücksichtigt sind dabei nur Windkraftanlagen auf dem Festland, da sich die meisten deutschen Offshore-Anlagen nicht eindeutig einem Bundesland zurechnen lassen.

Bei regionaler Betrachtung, d.h. unter Einbeziehung der Umlandgemeinden, liegt die Leistungsdichte in Bremen sogar noch höher, da einige Gemeinden an der Nordseeküste fast 1,5 MW/km² erreichen. In diesem Zusammenhang rückt auch die Region Hamburg auf einen der vorderen Plätze und erreicht 0,124 MW/km². Die Stadt Hamburg konnte in den letzten Jahren hier kaum ein Wachstum verzeichnen, was auch mit der hohen Bevölkerungsdichte zusammenhängt, und liegt mit 0,07 MW/km² nur auf einem mittleren Platz.

Quelle: Wikinews
Artikel unterliegt der CC-BY-2.5-Lizenz

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