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Am vergangenen Freitag haben die Bauarbeiten für den Windpark Dan Tysk rund 70 km westlich der Insel Sylt begonnen. Beteiligt sind der Energiekonzern Vattenfall und die Stadtwerke München. Am selben Tag wurde die Finanzierung für das weiter östlich gelegene Projekt Butendiek in Höhe von 1,4 Milliarden Euro mit Hilfe der Bremer Landesbank realisiert. 32 Kilometer westlich von Sylt will der Projektentwickler WPD aus Bremen 80 Windenergieanlagen von der Firma Siemens errichten lassen. Die Baugenehmigung erfolgte bereits 2002, doch es gab technische Probleme und die ursprünglich geplanten 400 Millionen Euro reichten nicht aus. Erst nach dem Verkauf des Projekts an die WPD gab es weitere Fortschritte bei der Planung.

Ronny Meyer, Geschäftsführer des Vereins WAB, einem Netzwerk der Windenergiebranche, erklärte: „Offshore-Windenergie ist nicht nur das Geschäft von großen Stromkonzernen, sondern auch von privaten Projektentwicklern wie der WPD und Stadtwerken.“ Im Energiekonzept der deutschen Bundesregierung war als Ziel die Errichtung einer Offshore-Windleistung von 10.000 MW bis 2020 festgelegt. Das Erreichen dieses Ziels gilt momentan als nicht mehr realistisch. Nach Auskunft der Bundesnetzagentur vom 12. Dezember 2012 lieferten erst drei Offshore-Windparks in Deutschland elektrischen Strom; sie hatten eine Leistung von rund 190 MW, was knapp 2 % der Zielmarke für 2020 entspricht.

Quelle: Wikinews
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