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Siemens untersucht mit Partnern, wie intelligente Energienetze mit Hilfe von Internettechnologien gesteuert werden können. Dazu hat die globale Siemens-Forschung Corporate Technology die technische Koordination des EU-Projekts FINSENY übernommen (Future INternet for Smart ENergY), in dem Energie- und Kommunikationstechnologie-Experten die Anforderungen der Smart Grids an das Internet der Zukunft erarbeiten. Betreiber von Nieder- und Mittelspannungsnetzen können so in Zukunft auf günstige und zuverlässige Kommunikationsnetze und -technologien zugreifen. Dies ist ein wichtiger Schritt für den Ausbau erneuerbarer Energien. Bereits 2013 sollen erste Pilotanwendungen aufgebaut werden.

Neben der klassischen Telekommunikation ist das Internet ein ideales Kommunikationsnetz für viele industrielle Anwendungsbereiche, denn es ist weltweit vielerorts verfügbar und kostengünstig zugänglich. Oft sind aber die teilweise 40 Jahre alten Internet-Standards technisch ungeeignet.

Smart Grids sind ein Beispiel für einen neuen Anwendungsbereich. Das Energienetz soll eine stabile und erschwingliche Energieversorgung garantieren. Ein nachhaltig ausgerichtetes, modernes Stromnetz mit vielen unabhängigen und weit verteilten erneuerbaren Energieerzeugern kann das nur leisten, wenn alle Teilnehmer optimal koordiniert werden. Zum Beispiel soll bei Sonnenschein Solarstrom gezielt genutzt werden, um Batterien von Elektrofahrzeugen zu laden. Wichtig ist daher ein zuverlässiges Kommunikationsmedium. In heutigen Smart Grids wird im Mittel- und Niederspannungsbereich oft die Stromleitung selbst zur Übertragung der Steuerdaten genutzt. Größere Datenmengen lassen sich so jedoch nicht über längere Distanzen übertragen.

Kommunikation über das heutige Internet ist auch keine befriedigende Lösung, da die existierende Technologie teilweise nicht die nötige Zuverlässigkeit und Sicherheit bietet. Bei hoher Netzlast können Steuerungsinformationen verzögert werden oder verloren gehen. Zudem können die heutigen Internet-Protokolle die sicherheitskritische Stromversorgung nicht ausreichend vor Hacker-Angriffen schützen. Das Projekt ist offen für weitere Partner aus dem Umfeld Smart Grids / Smart Energy.

Quelle: Siemens AG

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