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Der Gerätebestand in Deutschland steigt stetig an. Mittlerweile sind PCs in 80 Prozent der deutschen Wohnungen zu finden und zwei von drei Haushalte nutzen den Komfort einer Geschirrspülmaschine. Trotz verbesserter Technik und gesteigerter Energieeffizienz moderner Geräte stieg daher laut Statistischem Bundesamt der Stromverbrauch im Bereich der elektrischen Haushalts- und Kommunikationsgeräte von 2005 bis 2011 um mehr als zwei Prozent an.

Auf dem Expertenworkshop „Vermehrte Geräteausstattung – sinkender Stromverbrauch?“ der Initiative EnergieEffizienz, der am 6. Juni Berlin stattfand, wurde thematisiert, wie dieser Trend vor dem Hintergrund eines steigenden Ausstattungsgrades und steigenden Single-Haushalten umgekehrt werden kann. Diskutiert wurde u. a., ob weitere Energieeffizienzpotenziale bei Geräten der Weißen und Braunen Ware ausgeschöpft werden können oder ob über die intelligente Vernetzung von Haushaltsgeräten zukünftig Stromeinsparungen erzielt werden können.

Doris Sieber, Leiterin Marktforschung, der forsa GmbH stellte beispielsweise die Ergebnisse einer Langzeitstudie zur Haushaltsausstattung mit elektrischen und elektronischen Geräten vor und konnte darin aufzeigen, dass das Bewusstsein der privaten Endverbraucher für Energieeffizienz deutlich gestiegen ist. Das zeigt sich unter anderem darin, dass für immer mehr Verbraucher der Energieverbrauch ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines elektrischen Geräts ist. Werner Scholz, Geschäftsführer dreier Fachverbände beim Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) berichtete von der Entwicklung des Hausgeräteabsatzes in Deutschland. Christian Salmen von der Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH und Bernd Ostgathe von Sony Deutschland GmbH zeigten Energieeffizienzperspektiven in den Bereichen Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik auf. Die Bedeutung von Feedbacksystemen wie Smart Metern zum Erreichen nachhaltiger Verhaltensänderungen wurde von Professor Ortwin Renn von der Universität Stuttgart aufgezeigt.

Quelle: dena

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